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Dieses überregionale Internet-Angebot möchte informieren über Folgen sehr schlimmer Lebenserfahrungen in Kindheit und Jugend sowie Möglichkeiten, besser mit ihnen umzugehen.
Dabei geht es vorrangig um die Situation von mittlerweile erwachsenen Betroffenen.
Die fachlich fundierten Darstellungen können helfen bei der Suche nach angemessener therapeutischer Betreuung sowie im Kontakt mit Behörden und Institutionen.
Da es uns leider nicht gelungen ist, eine auf Traumafolgeschädigungen spezialisierte niederschwellige Beratungsstelle in Leipzig oder Sachsen zu begründen, gibt es die T.B.L. (DISSOZIATION UND TRAUMA) derzeit nur als überregionale online-Informationsplattform - übrigens auch bei facebook.
Zur Suche nach TherapeutInnen, Selbsthilfeangeboten bzw. fachlicher Weiterbildung nutzen Sie bitte die Linklisten hier bzw. die Suchmaschinen des Web (Wohnort + "Trauma" o.ä. eingeben!). Hinweise auf Beratung, Betreuung und Therapie für betroffene Kinder finden Sie bei den Links. Akut-Traumatisierungen im Erwachsenenalter erfordern ebenfalls andere Unterstützungsmöglichkeiten. Auch hierzu finden Sie einige weiterführende Hinweise bei den Links. Beratungsmöglichkeiten in LEIPZIG: Frauenberatungsstelle und Opferhilfe. (Direktlinks!)
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Vieles kann traumatisierende Wirkung haben:
- Psychische Erkrankung oder Alkoholismus bei einem Elternteil
- Sexuelle oder andere Gewalt, Folter
- Dauerhafter seelischer Terror
- Tod eines nahestehenden Menschen
- Krieg, Heimatverlust
- Unzureichende oder häufig wechselnde Bezugspersonen
- Sehr frühe schwere Erkrankungen oder medizinische Eingriffe
Auswirkungen solcher Traumatisierungen können sein:
- Alpträume
- Fehlendes Körpergefühl
- Alkohol-/Drogenabhängigkeit
- Suchtverhalten jeder Art
- Chronische Angst
- Dissoziative Störungen
PTSD / PTBS Borderline-Struktur der Persönlichkeit
- Kaum Erinnerungen an die Kindheit
- Eß-Störungen
- Selbstverletzungen
- Extrem schwankende Gefühle
- Sexuelle Störungen
- Selbstmordversuche/-gedanken
- Medizinisch nicht erklärbare körperliche Beschwerden
- Depressionen
- Kein Schmerzempfinden
- Zwänge
Bindungsstörungen
- Unangemessene Wutausbrüche
- Sprechstörungen (Stottern, Mutismus)
Psychische Traumatisierungen aus Kindheit und Jugend können mit therapeutischer Unterstützung auch noch im Erwachsenenleben verarbeitet werden. Die quälenden Symptome können sich reduzieren und verschwinden.
Dabei möchten wir Sie gerne unterstützen! DISSOZIATION UND TRAUMA (T.B.L.) ist eine überregionale ehrenamtliche Initiative von Betroffenen, Fachkundigen und Angehörigen. Es gibt keinerlei Kooperation mit der Pharmaindustrie.* Alle Info-Texte können kostenfrei heruntergeladen, ausgedruckt und weiterverteilt werden. * 42 % von 54 in einer Studie untersuchten Websites zu Trauma werden von Pharmafirmen gesponsert und enthalten signifikant mehr Hinweise zu Psychopharmaka als Therapie der Wahl bei PTBS. (Mansell/Read 2009, in: Journal of Trauma and Dissociation der ISSD, 10/1, S. 9-23)
Was uns besonders wichtig ist:
- Traumatische Kindheitserfahrungen nicht verharmlosen!
- Selbstbestimmung der Betroffenen an jedem Punkt der Unterstützung und Therapie!
- Allgemeinverständliche Informationen über psychotraumatologische Erkenntnisse!
- Kenntnisse, Erfahrungen und individuelle Ressourcen von Betroffenen und solidarischen Angehörigen ernstnehmen und nutzen (Trialog)!
- Gegen unprofessionelle, entwürdigende und retraumatisierende "Behandlung" in Allgemeinpsychiatrien, ambulanter Therapie und Sozialarbeit!
- Unterstützung von TherapeutInnen, die sich an Traumatherapie heranwagen wollen!
- Aufbau von Trauma-Ambulanzen und
- Brückenschlag zwischen Traumahilfe und Sozialpsychiatrie!
- INKLUSION als Zielsetzung aller Unterstützung!
Rituelle Gewalt, d.h. sexuell orientierte Folter von Kindern gibt es - auch bei uns, auch durch Angehörige!
- STRUKTURELLE DISSOZIATION als grundlegender Schlüssel zum Verständnis und zur Therapie von Traumafolgeschädigungen!
- Keine fachliche Ignoranz gegenüber Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung (= Multiple Persönlichkeit)!
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Buchprojekt: Mütter mit Borderline |
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Für einen Sammelband "Biografien erwachsener Kinder von Borderline-Eltern(teilen)" werden erwachsene Kinder von Borderline-Elternteilen gesucht, die ihre anonymisierte Biografie veröffentlichen wollen. Hier gibts detaillierte Infos (pdf) ! - Die Einreichfrist ist der 31.10.2012.
Initiator ist eine Website, die über die Situation von minderjährigen und erwachsenen Kindern von Müttern mit Borderline informieren möchte. Sehr wichtig! - Hier ein Direktlink zur Startseite! |
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Unser Sieg über die RITUELLE GEWALT |
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Rachel war bis zum 14. Lebensjahr Ritueller Gewalt ausgeliefert. Auch ihre Mutter Laura war in ihrer Kindheit Opfer desselben germanofaschistischen Kults, zu dem auch Familienangehörige gehörten. Rachel galt zunächst als "geistig behindert", später wurde Autismus diagnostiziert. Bis heute ist Sprechen und eigenständiges Handeln blockiert. Durch "Gestützte Kommunikation" (FC) konnten sie und ihre Innenpersönlichkeiten sich über die traumatische Gewalt äußern und im Laufe von bald 20 Jahren schrittweise die grauenhafte Vergangenheit hinter sich lassen.
Die von DISSOZIATION UND TRAUMA (T.B.L.) herausgegebene Dokumentation kann als pdf heruntergeladen werden unter dem Menüpunkt "Unsere Bücher". |
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GABI LUMMAS: Wer bin ich? oder: Das Unglaubliche |
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Gabi Lummas hat Rituelle Gewalt überlebt. Als einzige Botschaft von innen fungierten zunächst schlimme Selbstverletzungen seit dem neunten Lebensjahr. Später entstanden eine Fülle von Tonfiguren, die auf hohem künstlerischem Niveau inneres Leid nach außen zu vermitteln suchten. Aus Tagebüchern entstand 1999 ein erstes, recht bekannt gewordenes Buch: 'Verschlossene Seele'.
Zeitweise unterstützt durch Traumatherapie, begibt Gabi Lummas sich in den folgenden Jahren auf den Weg nach innen, - sie sucht nach ihrer verschlossenen Seele. Tagebuchauszüge aus den Jahren 1998-2008, Träume und Passagen aus der Traumatherapie sowie Abbildungen von Tonfiguren sind in dieser neuen Veröffentlichung zusammengefaßt.
Das Buch kann als kostenfreies PDF hier unter dem Menüpunkt "Unsere Bücher" gelesen und heruntergeladen werden.
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(c) http://www.einsichererort.de |
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Angemessene Psychotherapie bei traumatisierten Menschen |
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Die INITIATIVE PHÖNIX wurde begründet von Menschen, die betroffen waren bzw. sind von z.T. langjährigen Gewalterfahrungen, und die in die Öffentlichkeit tragen wollen, wie es denen geht, die in Deutschland auf der Suche nach Hilfe bei der Verarbeitung ihrer Vergangenheit und der Gestaltung ihrer Gegenwart sind. Auftakt der Initiative war ein Offener Brief über das Recht von Traumaüberlebenden auf nicht demütigende, angemessene und professionelle therapeutische Unterstützung. - Dies entspricht ohne Zweifel der 'UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen', die auch in Deutschland Gesetzescharakter hat!
Hier gehts zur Website der INITIATIVE PHÖNIX!
Die Website enthält eine Fülle von bestätigenden Erfahrungsberichten Betroffener sowie von Profis. - Mittlerweile ist eine Arbeitsgruppe entstanden, die an Grundkonzeptionen zur angemessenen Psychotherapie bei traumatisierten Menschen arbeitet - MitstreiterInnen sind herzlich willkommen!
Aktuell läuft eine Umfrage zur Unterstützung eines Antrages beim Gemeinsamen Bundesausschuß der Ärzte und Psychotherapeuten (G-BA) auf Ergänzung der Richtlinie für Psychotherapie bei (komplex) traumatisierten Menschen. - Betroffene, HelferInnen und Angehörige, bitte mitmachen: Hier der Direktlink zur Umfrage ! |
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DAS STERNENSCHIFF - für Menschen mit Gewalterfahrungen |
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Ein Fels in der Brandung. - Eine kleine Insel in stürmischer See. - Ein Ort, an dem jeder so sein darf, wie er/sie ist, sich fühlt, sich zeigen oder verstecken möchte.
Das alles und noch Vieles mehr ist das Sternenschiff. - Ein kleines Paradies? Nein, ein Paradies ist ein Traum, eine Wunschvorstellung. Aber unser Sternenschiff ist ganz real. Es ist ein Ort zum Eintreten, zum Anfassen, zum Schauen und mitwirken.
Das Sternenschiff ist eine Anlaufstelle für Menschen, die selbst Gewalt erlebt haben oder anderen in Gewaltsituationen helfen möchten. Es bietet Schutz, Ansprechpartner, kompetente medizinische Betreuung und traumageschultes Fachpersonal. - Das Sternenschiff ist geplant als gemeinnützige GmbH, deren Leistungen zum Teil über die Krankenkassen finanziert werden sollen und der andere Teil über Spenden, Patenschaften und freiwillige Leistungen.
Hierfür suchen wir dringend weitere Unterstützer und Sponsoren. - Sie haben eine tolle Idee, um das Sternenschiff mitzugestalten? - Sie kennen einen Hof, ein leer stehendes Gebäude, in das das Sternenschiff einziehen könnte?
http://das-sternenschiff.de/
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