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RACHEL & LAURA: Unser Sieg über die Rituelle Gewalt

 

Rachel war seit frühester Kindheit RITUELLER GEWALT ausgeliefert. In den ersten Lebensjahren galt sie als "geistig behindert", später wurde Autismus diagnostiziert. Durch Gestützte Kommunikation (FC) wurde ab 1993 deutlich, daß sie nichts weniger als kognitiv beeinträchtigt ist. Als in Rachels FC-Botschaften zunehmend Hinweise auf sexuelle Gewalt auftauchten, wurde erst dies zum Auslöser für Erinnerungen von Laura, ihrer Mutter, an ihre eigene traumatische Kindheit. Mutter und Tochter waren Opfer desselben germanofaschistischen Kults gewesen, dem auch Verwandte angehörten!

Bei Rachel hatte sich eine Dissoziative Persönlichkeitsstruktur (multiple Persönlichkeit) entwickelt. Sprechen wie selbständiges Handeln ist für sie bis heute verknüpft mit Verboten, schrecklichen Erfahrungen und Programmierungen der Täter. Mithilfe der Gestützten Kommunikation haben verschiedene Persönlichkeiten ihres Systems seit 1993 auf weit über 1000 Seiten umfassend über Folterungen, Demütigungen, Programmierungen und sexuelle Gewalt der Täter berichtet. Neben den FC-Dialogen mit der Mutter entstanden Selbstdarstellungen der Innenpersönlichkeiten und Gedichte. Auch an mehrere selbsthilfezeitschriften richtete Rachel und ihr System auf Austausch und Unterstützung hoffende FC-Briefe. Das Stimmengewirr innerhalb der Texte zeigt ein nuanciertes, aber orientierungsloses Aufarbeitungs- und Beziehungsbedürfnis. Diese Botschaften sind ein überwältigender und erschütternder Selbstheilungsversuch des multiplen Systems.

Kaum je wurden die unterschiedlichen (und meist dazuhin irritierten) Blickwinkel dissoziativer Teilpersönlichkeiten auf die eigene traumatische Lebensgeschichte sowie ihre schrittweise Klärung und Aufarbeitung über bald zwei Jahrzehnte in einer Publikation nuanciert dargestellt. Durch einen ebenfalls dokumentierten Mailkontakt von 2011 wird die noch immer bestehende innere Verwirrung eines multiplen Systems nachvollziehbar, die Schwierigkeit, etwas von dem Grauenhaften konsistent und nachvollziehbar zu vermitteln, selbst wenn vertrauenswürdige Bezugspersonen vorhanden sind.

Durch das hier vorliegende, in seiner Vielschichtigkeit, Nuanciertheit und Stringenz singuläre Zeugnis können wir vieles lernen über die Psychodynamik von Struktureller Dissoziation (speziell bei DIS) wie über Täterintrojekte und Konditionierung bei Ritueller Gewalt, über die Praxis von sexueller Kinderversklavung (hier in Deutschland!), aber auch über Gestützte Kommunikation (FC) und die Gratwanderung zwischen Fürsorge und Selbstverantwortung bei Menschen mit Beeinträchtigungen, nicht zuletzt über Lebenskräfte (Resilienz), über die unabweisbare Sehnsucht nach mitmenschlicher Begegnung. - Wichtiger aber ist, daß diese Dokumentation für Laura, für Rachel und alle Persönlichkeiten ihres Systems zum Manifest einer grundlegenden Abgrenzung wird: Das Grauenhafte ist gewesen - aber es ist vorbei. Wir haben die Rituelle Gewalt nicht nur überlebt, - unsere Menschlichkeit, Lebenszugewandtheit und Liebesfähigkeit hat gesiegt!

(Nachwort Mondrian v. Lüttichau)

Diese Veröffentlichung wurde herausgegeben von DISSOZIATION UND TRAUMA und kann kostenfrei als pdf heruntergeladen werden (Menüpunkt UNSERE BÜCHER: Hier).

Siehe auch den Menüpunkt "Rituelle Gewalt" - hier!

Achtung - Triggerwarnung!

Die Dokumentation enthält durchgängig Beschreibungen extremer sexueller und anderer Gewalt!

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    In Kooperation mit SäCHSISCHE GESELLSCHAFT FüR SOZIALE PSYCHIATRIE e.V.
    (www.sozialpsychiatrie-in-sachsen.de)

    Copyright © 2017. Dissoziation und Trauma - Trauma Beratung Leipzig.