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AMERING/SCHMOLKE: Recovery [Ressourcen, Selbsthilfe]

Michaela AMERING / Margit SCHMOLKE: Recovery. Das Ende der Unheilbarkeit

(Bonn 2007)

Heilung im Sinne eines Ungeschehenmachens ist bei vielen Störungen mit Krankheitswert nicht möglich. Wenn eine völlige Befreiung von Symptomen keine realistische Perspektive ist, sollte die Aufmerksamkeit stärker auf dem Entfalten individueller Ressourcen liegen, auf dem Zugewinn an Lebensqualität. Nicht selten führt der Blick weg von den Symptomen langfristig dann doch zu einer Verringerung  der Symptomatik. - Obwohl das Augenmerk der Autorinnen vor allem auf Betroffene mit schizophrenen Psychosen liegt, gilt dies alles uneingeschränkt auch für Trauma-Überlebende.

Im Buch werden entsprechende Erfahrungen aus verschiedenen Ländern vorgestellt, die zum Nachmachen anregen. - Letztlich gehen die Autorinnen aus vom Menschen als "einem Wesen, das fähig ist, eine Vielzahl biographischer Schattierungen zu akzeptieren und positiv zu integrieren", schreibt Verena Liebers (in: Eppendorfer 5/2007).

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    In Kooperation mit SäCHSISCHE GESELLSCHAFT FüR SOZIALE PSYCHIATRIE e.V.
    (www.sozialpsychiatrie-in-sachsen.de)

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