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TRAUMATISCHE ISOLATION - EINE AUSWIRKUNG DES FRÜHKINDLICHEN AUTISMUS

Autismus (nach Kanner oder Asperger) ist vermutlich eine Wahrnehmungsverarbeitungs-Störung. Daraus entsteht notwendigerweise vom Lebensbeginn an eine gnadenlose menschliche Vereinsamung, eine umfassende soziale Isolation – aus der existenzielle Ängste erwachsen, Ängste sich aufzulösen, Ängste verschlungen zu werden von der unüberschaubaren Außenwelt, - eine Situation, die im allgemeinen wohl einer Psychotraumatisierung entspricht. Veröffentlichte Zeugnisse Betroffener bestätigen dies.

Ein Fallbericht zur autismusbezogenen Therapie bei einer seit 20 Jahren hospitalisierten jungen Frau macht diese Zusammenhänge möglicherweise nachvollziehbar.

Zugleich wird deutlich, wie unzerstört das natürliche Entwicklungspotential sein kann auch bei einem Menschen nach Jahren der institutionalisierten Fehlplazierung, nach einer Kindheit und Jugend fast ohne jede angemessene Entwicklungsförderung, nach unbezweifelbarer Traumatisierung durch jahrelange Fixierungen und durch subjektiv als Bedrohung empfundene sonstige Interventionen sowie weitgehend ohne adäquate soziale Kontakte (seit dem 11. Lebensjahr nur unter Erwachsenen mit zumeist schwerer kognitiver Beeinträchtigung).

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    In Kooperation mit SäCHSISCHE GESELLSCHAFT FüR SOZIALE PSYCHIATRIE e.V.
    (www.sozialpsychiatrie-in-sachsen.de)

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